
Grußwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
sehr viele Krebspatienten leiden an starken
Schmerzen – durch den Tumor selbst oder teils aggressive
Therapiemaßnahmen. Sie treten insbesondere bei fortgeschrittener
Erkrankung auf, aber auch in frühen Tumorstadien hat bereits
ein Drittel der Patienten Schmerzen.
Krebspatienten leiden besonders stark unter
ihren Schmerzen. Denn durch ihre Krankheit stehen sie ohnehin unter
hohem psychischen Druck. Die Schmerzproblematik verstärkt
bestehende Ängste und führt häufig zu einem Gefühl
der Hoffnungslosigkeit.
Eine angemessene Tumortherapie setzt daher
eine effektive Schmerzbehandlung voraus: Nicht die Schmerzen sondern
positive Aspekte des Lebens sollen den Alltag dominieren.
Leider sieht die Realität heute anders
aus. Viel zu viele Tumorpatienten sind schmerztherapeutisch unterversorgt
und leiden unnötig Qualen. Das zu verbessern, ist Ziel der
Initiative „Gemeinsam gegen Tumorschmerz“, die dazu
zahlreiche Organisationen vereint. Sie hilft mit gezielten Informationen,
Vorurteile auszuräumen und bestehende Defizite bei Ärzten
und Patienten abzubauen.
Als Sprecher der Initiative unterstütze
ich ihre Forderungen und wünsche „Gemeinsam gegen Tumorschmerz“ großen
Erfolg. Denn jeder Tumorpatient hat das Recht auf einen angemessene
Schmerztherapie und sollte optimal behandelt werden, damit er trotz
der Krankheit seinen Alltag möglichst frei gestalten kann.
Prof.Dr.Michael Zenz
Universitätsklinik für Anaesthesiologie, Intensiv-,
Palliativ- und Schmerzmedizin
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
D44789 Bochum
Universitätsklinik für Anaesthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Knappschaftskrankenhaus Langendreer
In der Schornau 23-25
D44892 Bochum
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