Sorgfältige
Diagnose
Jeder Tumorpatient hat andere Schmerzen. Neben der Art der Krebserkrankung
spielen Krankheitsstadium und Therapie eine Rolle. Auch die Psyche
beeinflusst das Schmerzempfinden. Am Anfang jeder Schmerztherapie
steht daher eine sorgfältige Untersuchung, die die individuelle
Krankengeschichte berücksichtigt.
Eine
körperliche Untersuchung klärt, welche Beschwerden
der Tumor verursacht und wie weit er sich ausgebreitet hat. Der
Arzt analysiert Art und Dauer der Schmerzen und versucht, ihre
Auslöser möglichst exakt zu erkennen. Bei der Bestimmung
der Schmerzstärke können Schmerzskalen helfen, mit denen
die Intensität subjektiv bewertet wird.
(Abbildung VAS-Skala, Mit der
Visuellen Analogskala stuft der Patient wie mit einem Rechenschieber
seine
Schmerzen von „keine
Schmerzen“ bis „stärkste vorstellbare Schmerzen“ ein.
Der Arzt kann auf der Rückseite einen Zahlenwert ablesen.)
Unterstützend kann der Patient ein so genanntes Schmerztagebuch
führen. Dort trägt er zusätzlich zur Dauer und Stärke
der Schmerzen seine Stimmung, besondere Aktivitäten, Schlafzeiten,
bestimmte Bewegungen oder Anspannungen ein. Der Arzt kann daraus
erkennen, wie sich äußere oder innere Einflüsse
auf die Schmerzempfindung auswirken.
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